Affirmationen sind Glaubenssätze, die man sich selbst wie mit einem Schnitzelklopfer in den Kopf prügeln möchte. Ziel ist es, seine Gedanken zu verändern. Doch wie viele Menschen sagen sich dasselbe Mantra jeden Tag vor und sehen trotzdem nicht den Erfolg, den sie sich wünschen?
Ich biete dir hier eine andere Perspektive an:
Wenn du dich wie ein Versager fühlst, dir aber vor dem Spiegel sagst: „Ich bin erfolgreich“, dann wird dein Gehirn mit Widerstand reagieren. Schnell wird es antworten: „Nein, bist du nicht. Hier sind die Beweise.“ Dann wirst du an alle Situationen erinnert, in denen du dich wie ein Versager gefühlt hast.
Dagegen anzukämpfen ist meist sinnlos, weil es dich nur unglaublich viel Kraft kostet und du in den Ring mit dir selbst und deiner eigenen Logik steigst.
Affirmationen sind wichtige Werkzeuge, mit denen man sein Selbstbild ändern kann. Doch absolute Aussagen, an die du nicht glaubst, gehen oft nach hinten los.
Was würde passieren, wenn du dir den Prozess der Veränderung erlaubst? Du könntest dir Sätze sagen wie: „Jeden Tag komme ich meinem Erfolg näher“ oder „Ich entwickle mich zu einer erfolgreichen Person.“
Suche nach neuen Beweisen. Durchforste bewusst deine Erinnerungen und sammle Situationen, die du bereits erfolgreich gemeistert oder in denen du dich erfolgreich gefühlt hast. Sammle jeden Tag neue Situationen. Abends kannst du dich fragen: „Auf welche Art und Weise war ich heute erfolgreich?“ Hänge jede noch so kleine Situation an deine Liste an.
Im Laufe der Zeit hast du genug Beweise gesammelt und deinen Fokus so auf Erfolg gelenkt, dass dein Gehirn nicht mehr so große Widerstände gegen die Affirmation „Ich bin erfolgreich“ hat. Dann kannst du anfangen, sie dir vor einem Spiegel aufzusagen, weil ein Teil von dir bereits daran glaubt. Wenn dein Kopf dann wieder sagt: „Nein, du bist ein Versager“, hast du handfeste Beweise, die du vorlegen kannst.
–
Hier kannst du diesen Blog unterstützen.
Was denkst du?