„Wie fühlst du dich?“
Gut.
„Das ist gut, aber es sagt mir wenig über deine innere Welt;
Kannst du dir ein anderes Wort überlegen?“
Okay naja, ich muss nachdenken.
Ich schätze, ich fühle mich erfrischt.
„Wunderbar, hör nicht auf.“
Ich fühle mich ausgeglichen und entspannt. Nichts auf der Welt kann mich aus der Ruhe bringen.
„Ein guter Start, aber da geht noch was.“
Ich fühle mich motiviert, inspiriert und hoffnungsfroh. Die Zukunft ist gelb, weil ich die Sonne bin.
Ich fühle mich euphorisch, energisch, berauscht und lebendig. Morgen reiße ich einen Baum aus und pflanze hundert neue.
„Weiter!“
Was soll ich sagen? Mir geht es gut.
„Das kannst du besser;
Ich weiß, die Worte schlummern in deiner Kehle. Du hast sie nur schon so lange zur Seite geschoben, um negative Emotionen vorbeizulassen. Es ist an der Zeit, dein Vokabular auszubauen. Neue Gefühle brauchen neue Worte.“
Du hast recht.
Ich fühle…
Ich fühle mich begeistert, animiert und beflügelt. Würde ich jetzt einen Marathon laufen, würde ich über den Köpfen der Teilnehmer schweben.
Ich fühle mich erfüllt, glücklich und gesegnet. Das Leben ist doch meist wirklich schön und SO voll.
Ich fühle mich heiter, vergnügt und freudig. Auch die unlustigsten Witze würden mich gerade zum Lachen bringen.
Ich fühle mich akzeptiert, geschätzt und gestärkt. Die Menschen stehen hinter mir, auch wenn ich sie dort nicht sehe – wie meine Großmutter gerne sagte: „Ich habe am Hinterkopf eben keine Augen.“
Ich fühle mich dankbar, zufrieden und sorglos. Jetzt, wo ich mir die kleinen Dinge etwas genauer ansehe…
Ich fühle mich gut. Tatsächlich mehr als gut.
„Und ich, ich bin stolz auf dich.“
Danke.
Ich fühle das Lächeln auf meinem Gesicht.
Was denkst du?