Beruf, Geld, Passion – Die Verwirrung hat ein Ende

„Was soll ich nur beruflich machen?“, denke ich schon seitdem ich die Schule abgeschlossen habe. Die letzten 4 Jahre habe ich viele verschiedene Dinge probiert – habe B2B Reisen vermittelt, in einer Bank gearbeitet, Softwareentwickler beraten, Werbetexte geschrieben, gekellnert… „Bleib doch mal bei etwas“, sagt jeder, immer. Meine Familie will Stabilität für mich. Ich aber suche Freiheit. Freiheit, ich selbst zu sein. Freiheit, meinen Tag selbst zu gestalten. Freiheit, meine Stärken zu nutzen und mit der Welt mein einzigartiges Geschenk zu teilen. Frei von Geldsorgen sein.

Geld vs. Sinn

Am Anfang dachte ich immer, dass Geld alles ist. Sobald ich Geld habe, werde ich frei sein. Dropshipping schien die beste Möglichkeit für mich zu sein. Man verdient Geld rund um die Uhr, kann von überall aus arbeiten und sein eigener Boss sein. Doch will ich wirklich billige Produkte aus China teuer verkaufen?

Schnell merkte ich, dass eine sinnvolle Aufgabe viel mehr wert ist, als ein paar Tausend Euro. Ich möchte die Welt positiv beeinflussen, nicht nur mein eigenes Leben verbessern. Also nicht Dropshipping. Doch was sonst?

Von Anfang an

Ich stehe wieder am Anfang. Da, wo ich direkt nach der Matura war – in meinem Kinderzimmer mit 100 Euro auf dem Konto. Der einzige Unterschied bin ich. Ich habe mich verändert, habe viel gelernt. Ich kenne mich besser und weiß, was mir wichtig ist. Ja, das ist es: Ich möchte die Gedankenwelt der Menschen positiv beeinflussen. Ich möchte sie zu dem Licht in ihnen selbst führen. Wie aber schaffe ich das?

Bücher! Plötzlich erinnere ich mich daran, wie sehr ich sie liebe und schon immer geliebt habe. Geschichten zu erfinden, Wissen zu teilen – ja, das ist mein Ding. Endlich sehe ich es klar: Ich bin Autorin. Ich liebe Bücher. Es ist so simpel. Es war schon immer vor mir, ich habe es nur nie so klar gesehen.

Vor zwei Jahren habe ich bereits ein kleines Büchlein geschrieben. Ich habe aber niemandem davon erzählt, weil ich nicht an mich geglaubt habe. Außerdem ist das Büchlein voll Gedichten und Kurzgeschichten, die direkt aus meiner Seele kommen. Es half mir, negative Gefühle zu verarbeiten. Was, wenn andere mich dafür verurteilen?

Klarheit

Okay, ich weiß jetzt, was ich will – doch wo fang ich an? Vielleicht bei Kindern. Die kann ich am besten positiv beeinflussen. Ich möchte ihnen lernen, sich selbst zu akzeptieren. Kurzerhand habe ich meine Cousine gefragt, ob sie die Illustrationen machen will. Sie sagt ja! Wie aufregend. Auch die Geschichte habe ich schon – ständig erzähle ich meinem kleinen Bruder von Tieren, die sprechen können und Welten, die ich mir im Moment ausdenke. Perfekt. Das Buch „Kleiner Fuchs, großer Wald“ ist entstanden.

Doch die größte Hürde steht noch bevor. Das Marketing. Ich war nie gut darin, mich selbst zu vermarkten. Ich liebe Authentizität oder habe ich einfach nur Angst vor Ablehnung? Gesehen zu werden ist einschüchternd. Man weiß nie, wie die eigenen Worte und Handlungen bei anderen ankommen. Doch ich werde es versuchen. Ich werde es versuchen, bis ich erfolgreich bin. Ich glaube endlich an mich! Und ich weiß, dass ich etwas Gutes für die Welt tue. Endlich sehe ich klar.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: